Videoüberwachung über Internet

Anschluss mit dynamischer IP Adresse für Überwachungskamera einrichten

ADSL- und Kabelnetz-Anschlüsse weisen eine asymmetrische Geschwindigkeit auf. Für die Fernüberwachung ist die Upload Geschwindigkeit entscheidend. Empfohlen sind Anschlüsse mit  500 kBit/s – 1000 kBit/s Upload Geschwindigkeit pro Kamera. Zur Info: eine 1.3 Megapixel IP-Kamera mit einem guten H.264 Encoder liefert bei 25 Bildern je nach Bewegung zwischen 300 kBit/s und 3000 kBit/s Videodaten. Bei mehreren Kameras und simultaner Betrachtung ist ein entsprechend grösserer Anschluss zu wählen n x 500 kBit/s – 1000 kBit/s pro Kamera.

 

Standard ADSL Anschlüsse werden in der Regel mit dynamischen IP Adressen angeboten. Eine fixe IP Adresse ist meist nur gegen Aufpreis erhältlich. Ohne einen Zusatzservice ist es unmöglich die Kamera dauerhaft im Internet zu lokalisieren. Der Provider wechselt die Internet IP Adresse regelmässig. Ein DDNS oder DynDNS (Dynamischer Domain Name System Eintrag) schafft Abhilfe. Mit einem DynDNS kann via eine Domäne direkt auf die Kamera zugegriffen werden. Vor der Registration eines DynDNS sind das ADSL Modem und der WLAN Router auf deren Konfigurationsmöglichkeiten zu prüfen. Je nach Gerät können nur vorkonfigurierte DynDNS Provider wie z.B. http://dyn.com/ konfiguriert werden. Kostenlose Services weisen oft Einschränkungen auf.
avisec Kunden profitieren von einer reservierten Domäne http://*.mynetcam.ch
Der DynDNS Eintrag muss auf dem WAN Interface des Internet Gateways eingetragen werden. Falls die Kamera direkt ans Internet angeschlossen wird, ist der DynDNS Eintrag direkt in der Kamera einzutragen.

DDNS Service
Bild: DynDNS für IP-Camera oder Router

 

Nach der Konfiguration prüfen ob der Gateway oder die Kamera über Internet erreichbar ist. Oft zeigt auch ein Blick auf den DynDNS Provider Eintrag ob der Gateway oder die Kamera lokalisiert wurde.

Dyn DNS Provider
Bild: DynDNS Provider Konfiguration

Beispiel DynDNS-Konfiguration Netopia 3000 ADSL Router.

Im nächsten Artikel dieser Serie gehen wir darauf ein, wie man Port Forwarding konfiguriert.

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