Überwachungskamera-FAQ

1. Bildqualität von Überwachungskameras

Suchen Sie den Fehler bei der WLAN Übertragung. Um die Überwachungskamera drahtlos zu verbinden braucht es eine gute WLAN Infrastruktur. Mit Vorteil besteht zwischen WLAN Router und WLAN Kamera Sichtverbindung. Vermeiden Sie Betondecken, Glasscheiben und allzu grosse Distanzen. Halten Sie die Anzahl von drahtlos verbunden Kameras so klein wie möglich. Messgeräte oder der kostenlose ekahau HeatMapper erlauben Ihnen die WLAN Feldstärke auszumessen. Ziehen Sie bei Bedarf einen Fachmann bei.

Das hängt sehr stark von der Qualität des Objektives ab. Kameras schalten bei Nacht auf schwarz/weiss um. Dazu wird ein Sperrfilter ausgeschwenkt. Bei Nacht kommt so mehr Licht auf den Sensor aber auch mehr Infrarot Anteile. Billige Objektive können nicht das gesamte Licht Spektrum gleichzeitig scharfstellen. Ungeeignete Objektive weisen für Infrarot- und Tageslicht eine unterschiedliche Brechung auf. Bei nicht Infrarot korrigierten Objektiven ist die Tageslicht- und die Infrarotaufnahme somit nicht auf der gleichen Ebene scharf. Deshalb die Unschärfe. Lösung: kaufen Sie ein Infrarot korrigiertes Objektiv.

Moderne Überwachungskameras können aus der Ferne scharfgestellt werden. Immer häufiger führen IP-Kameras beim Umschalten von Tag auf Nacht und umgekehrt die Schärfe automatisch nach. Herkömmliche Kameras können nur direkt am Objektiv scharfgestellt werden. Es ist zu beachten, dass bei billigen Objektiven sich die Fokusebene zwischen Tag- und Nacht verändern kann.

Nicht unbedingt. Die Qualitätsunterschiede zwischen Kameras sind riesig. Mehr Megapixel ist nicht automatisch besser. Bei gutem Licht sind die meisten IP-Kameras hervorragend. Bei Nacht zeigt oft erst ein Quervergleich welche IP-Kamera die besseren Bilder liefert. Fragen Sie nach Aufnahmen unter reellen Bedingungen oder für einen Test der Kamera vor Ort. Video Aufnahmen hier.

Das kann verschiedene Gründe haben. Ist das Objektiv Infrarot korrigiert? Wenn ja, dann prüfen Sie die Verschlusszeit. Je nach der Art der Bewegungen sollte die Verschlusszeit deutlich kürzer als 1/30 Sekunde sein. Zur Erkennung von Nummernschildern muss die Verschlusszeit noch wesentlich kürzer gewählt werden. Verwenden Sie ein lichtstarkes Objektiv und/oder einen Scheinwerfer falls die Aufnahmen zu dunkel ausfallen. Nicht jede Kamera liefert gleich gute Nachtaufnahmen.

Immer dann wenn die vorhandene Beleuchtung zu schwach ist. Um Bewegungen scharf aufzuzeichnen brauchen Kameras genügend Licht. Bei Nacht kann sowohl ein Weisslicht- oder ein Infrarot LED Schweinwerfer eingesetzt werden. Es ist zu beachten, dass der Sensor über eine gute Empfindlichkeit im Infrarotbereich verfügen muss.

 

2. Überwachungskameras anschliessen / Videoüberwachung aufzeichnen

Grundsätzlich ja. Moderne IP-Kameras benötigen zwischen 6 und 10 Watt. Je nach Typ kann die Eingangsspannung erheblich variieren. Prüfen Sie vor dem Kauf der IP-Kamera welche Stromversorgung eingesetzt werden kann. Einige Kameras weisen einen grossen Eingangsspannungsbereich von 9..20VDC auf, was den Betrieb ab Batterie oder Akku erheblich erleichter. Alternativ lässt sich ein universeller DC/DC Wandler mit einer Eingangsspannung von 9..36VDC und einer konstanten Aussgangsspannung von 12VDC dazwischen schalten.

Analoge Überwachungskameras benötigen dazu einen “Digitalen Video Recorder” DVR, Video Server oder Encoder. Dieser wandelt die analogen Bilder in IP um. Netzwerk Kameras können direkt an einen Computer angeschlossen werden.

Im Falle einer IP-Kamera kann das Ethernet Kabel bis maximal 100 Meter Gesamtlänge verlängern werden. Für grössere Distanzen braucht man einen zusätzlichen Switch oder Media-Konverter (Lichtwellenleiter, Zweidraht Sender, …)

Die Mehrheit der Überwachungskameras können mit Power over Ethernet PoE versorgt werden? In diesem Fall wird die Stromversorgung direkt über das Ethernet Kabel realisiert. Verfügt Ihre Kamera über diese Art der Stromversorgung? Falls ja, schalten Sie einen PoE Injector oder PoE Switch direkt zwischen die Netzwerk Kamera und das Netzwerk. Professionelle IP-Kameras bieten auch die Möglichkeit 12VDC oder 24VAC zu verwenden

Ja, sofern die Kamera über einen SD- oder CF Kartenslot verfügt. Leistungsfähige Überwachungskameras bieten die Möglichkeit Videos und Einzelbildaufnahmen in der Kamera zu speichern. Neue Kameras verfügen über leistungsfähige Steuerungen um Aufnahmen bewegungs-, zeit-, alarm-, kontakt-gesteuert aufzuzeichnen. Je nach IP-Kamera können Speicherkarten bis zu 64 GBytes eingesetzt werden. Diese bieten eine Aufzeichnung von mehreren Tagen in voller Qualität

Wir bieten zwei verschiedene Lösungen an: Kamera mit Bewegungsmelder auf der Basis von Bildanalyse oder mit eingebautem oder externem PIR Bewegungsmelder. Beide Lösungen haben spezifische Vorteile. Eingebaute Bewegungsmelder PIR reichen für eine maximale Distanz von 5-6 Meter, mit externe PIR Melder 20-30 Meter und mehr. Bewegungsdetektion auf der Basis der Videoaufnahme erfordert eine hochwertige IP-Kamera oder genügend Licht. Bildrauschen kann sonst bei Nacht fälschlicherweise als Bewegung detektiert werden.